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Jahresbrief des Präsidenten

(ARV/br, 29.12.2008)

Das Jahr 2008 neigt sich seinem Ende zu und ich darf stellvertretend für den Vorstand des ARV Rückblick halten.

Nach den katastrophalen Überschwemmungen im Jahre 2007 konnten wir die Bahn und damit den Betrieb im Frühjahr 2008 mit einer Renovierten und tadellos in Stand gestellten Bahn wieder ausnehmen. Die Schäden haben sich auf rund SFr. 500'000.-- belaufen und wurden von den beteiligten Versicherungen, der Aargauischen Gebäudeversicherung, der Solothurnischen Gebäudeversicherung und der AXA Winterthur kulant und speditiv bezahlt. Dafür sei noch einmal unser herzlicher Dank ausgesprochen.

So verlebten wir vier spannende Renntage mit über 28'000 Zuschauern, mit einem Wettumsatz von über SFr. 380'000.-- und mit 35 Rennen aus dem gesamten Turfsport. Die Stimmung an unseren Renntagen war ausnahmslos gut und ich glaube sagen zu dürfen, dass wir einen breiten Rückhalt und eine gesunde Sympathie in der Bevölkerung geniessen. Auch der Aufmarsch von Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport an den Renntagen zeigt, dass es ein 'must' ist, die Aarauer Pferderennen zu besuchen. Man sieht sich, und man sieht sich eben gern bei uns im Schachen. Leider war der dritte Renntag von einem tragischen Unglück überschattet. Wir wollen dem Aarauer Publikumsliebling Mezzogiorno im ARV Insider Dezember 2008 die Ehre erweisen und sein fulminantes Palmarès noch einmal Revue passieren lassen.

35 Rennen mit einer Jahresdotation von total SFr. 432'00.-- haben wir zur Austragung gebracht. Diese Summe ist ausschliesslich über Sponsoring zusammengekommen. Es ist nicht einfach, diese Sponsorengelder zu generieren. Hat aber einmal eine Firma einen Anlass bei uns durchgeführt, dann kommt sie immer wieder gern, im Bewusstsein, dass sie ihren Gästen ein einmaliges Erlebnis bietet und damit bei diesen viel Dank und Zuspruch erntet. Das soll für Sie Ansporn sein, für unseren Verein tätig zu sein und auf die Möglichkeit des Sponsorings hinzuweisen.

An unserer Frühjahrs-Generalversammlung haben Sie Herren Andreas Marti als neuen Bauchef in den Vorstand gewählt. Er hat sich bestens in seine Aufgabe eingelebt. Neben der Vorstandsarbeit gehört auch die Arbeit mit all unseren freiwilligen Helfern dazu. Andreas Marti hat sich nicht gescheut, vor den Renntagen auch Hand anzulegen und mit Schaufel, Besen und Pickel auf der Rennbahn mit zum Rechten zu sehen. Zu dieser Gruppe freiwilliger Helfer gehört weiterhin auch unser ehemaliges Vorstandsmitglied und Ehrenmitglied Peter Moor. Ich will und muss es einmal mehr sagen. Diese Gruppe, zusammen mit unserem Platzwart Beat Blank, leistet enorme Arbeit, die sich der ARV kaum leisten könnte, wenn er sie einkaufen müsste. Herzlichen Dank!

In personeller Hinsicht stehen uns weitere Veränderungen bevor. Unser langjähriger Bahnchef wird den Vorstand verlasen. Im Namen des ARV und in ihren aller Namen danke ich Rolf Blattner ganz herzlich für seine jahrzehntelangen, unermüdlichen, vorbehaltlosen, vorbildlichen Einsatz für den Aargauischen Rennverein. Die Stelle des Bahnchefs ist gerade an den Renntagen mit ausserordentlich viel Arbeit verbunden. Im Gegensatz zu allen anderen Vorstandsmitgliedern, die sich an einem Renntag unter das Publikum mischen und mitfeiern und mitfiebern dürfen, ist das dem Bahnchef versagt, ist er doch meist auf der Bahn, im Innenraum beschäftigt und muss dafür sorgen, dass die Bahn, die Hindernisse und alles drum herum stets intakt ist, so dass ein reibungsloser Rennablauf gewährleistet ist. Wir werden Rolf Blattner an der Generalversammlung selbstverständlich gebührend verabschieden, vorerst auf diesem Wege: Herzlichen Dank! Der Vorstand hat einen Nachfolger gefunden und wird diesen an der Generalversammlung vorstellen. Zudem wird dannzumal auch eine Ergänzungswahl in den Vorstand stattfinden, lassen sie sich von den beiden Kandidaturen überraschen!

Der Aargauische Rennverein hat den Mietvertrag über das grosse Gästezelt westlich der Tribüne auf Ende dieses Jahres auslaufen lassen. Der Vorstand ist daran, eine Ersatzlösung auszuarbeiten. Ideen gibt es viele, ich kann ihnen aber versichern, dass das Sponsoring und damit das Wohlergehen des ARV darunter nicht leiden werden. Weitere bauliche Massnahmen sind zurzeit nicht vorgesehen, ich kann ihnen aber versprechen, dass wir auf den Unterhalt und den Werterhalt unserer Anlage ein Augenmerk legen. Die Firma Rothpletz, Lienhard & Cie. AG hat beispielsweise ein Gutachten über den Zustand der Tribüne erstellt und keine Beanstandungen angebracht. Dank unseres Gönners, Herrn Hans Britschgi, konnten wir auch die Hindernisbahn sanieren.

Nach diesem durchaus positiven 2008 freue ich mich af das bevorstehende 2009. Ich wünsche ihnen allen auf diesem Wege unbeschwerte Weihnachtstage, einen fröhlichen Silvester und im neuen Jahr gute Gesundheit, Wohlergehen, Glück und Zufriedenheit.

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